Lesen ist wundervoll.

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Ich hatte einen Traum…

Irgendwann im Winter 2015 hatte ich einen Traum. Ich war in der Pfarre St. Gertrud zu einem Nachbarschaftsessen geladen. Gekocht hatten drei syrische Familien, die Tische bogen sich, Kinder aller Sprache und vieler Hautfarben wuselten durch den Gemeindesaal und als ich die Tür öffnete, traute ich meinen Augen nicht. Der Saal war berstend voll,

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Unter der Wahrnehmungsgrenze?

Offener Brief an Herrn Mag. Johannes Schreiber, Bezirksparteiobmann der ÖVP Währing

Wien, 30. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Mag. Schreiber,

Ich glaube, wir kennen uns nicht persönlich, wenn ich mich daher vorstellen darf: Mein Name ist Petra Hartlieb, ich bin Inhaberin der Buchhandlung in unserem Bezirk,

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Wenn die Knecht ruft

Wenn die Knecht ruft, kommen alle! Allein aus unserem Betrieb waren wir zehn (inklusive Kind, das zwar niemals freiwillig zu einer meiner Präsentationen gehen würde, wenn die Knecht liest, geht sie natürlich, obwohl sie nächsten Tag Latein-Schularbeit hat).
Ich freute mich so auf den Abend,

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 15: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Im den ersten Jahren hat uns die Anzahl der bestellten, also demnach auch gelieferten Bücher schier überrannt. Wir hatten lediglich ein kleines Hinterzimmer, das mit einem Schreibtisch, Regalen für ein kleines Überlager und einem Auspacktisch schon ziemlich zugestellt war. Wurde dann die Ware angeliefert, ging gar nichts mehr,

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 13: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Bei sechzehn Grad denkt niemand an Weihnachten. Dann glauben nämlich alle, dass in diesem Jahr kein Winter kommt, niemand hat Lust, Weihnachtsgeschenke zu kaufen, der Umsatz ist katastrophal. Die Einkaufsstraße ist geschmückt, die mehr oder weniger geschmacklose Straßenbeleuchtung, die wir natürlich mitfinanzieren, bewegt sich im warmen Föhnwind hin und her,

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 11: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Samstagmorgen um halb neun fahre ich die Computer hoch, zwei funktionieren problemlos, aber bei den Geräten am Verkaufstresen hat sich das Internet verabschiedet. Also an einem Computer, der Kassa und dem Bankomatgerät. Ohne Internet kann man nichts nachschauen, nichts bestellen, nichts stornieren, nichts kassieren. Ich schalte ein und wieder aus,

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 10: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Ich mag keine BuchhändlerInnen, die ständig jammern. Es ist für einen selbst nicht gut, und auch für die gesamte Branche ist es schädlich, wenn immer alle so tun, als wären wir die Ärmsten der Welt, die sich aufopfern und an der Schlechtigkeit der Menschen leiden. Die Leute sollen schließlich nicht zu uns kommen,

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 9: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Vor ein paar Jahren haben wir uns durchgerungen und eine richtige Weihnachtsfeier gemacht. Im Mai. Unser Freund Georg vom benachbarten Restaurant hatte schon den Sommergarten in Betrieb, und wir haben einen langen Tisch im Freien reserviert.
»Georg, wir machen unsere Weihnachtsfeier bei dir«, haben wir gesagt,

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 8: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Am Anfang ist es harmlos. Ein paar KundInnen zusätzlich, gut verteilt über die Stunden des Tages, jeden Tag ist ein bisschen mehr Geld in der Kasse. Die ersten Großbestellungen. Die ersten nervösen »Kommt das Buch noch rechtzeitig?«-Anfragen – was glauben die denn, es sind ja noch Wochen bis zum Heiligen Abend!

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#Hartliebs Advents – Countdown Nr. 7: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung

Ich kann eigentlich gar nicht rechnen, habe keinerlei Bezug zu Zahlen und bin sehr stolz auf mich, wenn ich die Geburtstage meiner Kinder nicht vergesse beziehungsweise ausrechnen kann, wie alt sie werden. Aber irgendwann im Sommer muss ich mich der Realität stellen: Ich werde dieses Jahr fünfzig.

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