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Das Buch zum Wochenende #88

Weil wir gerade so schön dabei waren, die letzten beiden Wochenenden: Nämlich bei diesen Büchern, die nur (zugegeben, vom Feuilleton gefütterte) Behauptungen von irgendeiner Schonungslosigkeit aufstellen und diesen anderen, die einen dann wirklich mit einem Schlag in die Magengrube zurücklassen- machen wir doch einfach noch ein bisserl weiter damit.
Weil es gibt ja noch so viele, wunderbar kaltschnäuzige Bücher, die kaum eine Chance bei der breiten Leser*innenschaft haben, wenn sie nicht Teil eines mediengemachten Hypes werden. Weil, gesucht wird im Zweifel dann doch immer „etwas Nettes“ oder „etwas Angenehmes“ oder „bloß nichts Tragisches“ zum Lesen. Aber. Da, wo es beginnt weh zu tun, da tut sich dann halt auch etwas. Mit uns Leser*innen. Etwas Wahrhaftiges. Dem es sich auszusetzen lohnt. Wie bei Isabelle Lehns Buch „Frühlingserwachen“. Auch hier suchen Roughness und Kompromisslosigkeit mit denen erzählt wird, ihresgleichen. Dazu kommt noch diese wunderbare Schlauheit, mit der das Ganze geschrieben ist und sich scheinbar Autobiographisches als Chimäre herausstellt. Eine Portion smarte Nonchalance für Ihr Wochenende, brennheiß serviert, bitteschön.

Und hier: # das Buch zum Wochenende finden Sie alle Wochenendbücher…

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