Lesen ist wundervoll.

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Das Buch zum Wochenende #422

Es ist eine schöne Tradition hier in dieser Kolumne, alljährlich zu den „Tagen der deutschsprachigen Literatur“, ist die aktuelle Klagenfurter Rede zur Literatur unser BZW.
Dieses Jahr kommt der Text von einer einstigen Gewinnerin & Jurorin gleichermaßen- Helga Schubert, die noch im Jahr 1980 von der DDR-Regierung daran gehindert wurde, am Wettbewerb teilzunehmen. Umso unvergessener ihre Gewinnerinnen-Lesung aus dem heimischen Garten im Corona-Jahr 2020. Mindestens genauso ein Ereignis ist auch ihre heurige Jubiläumsrede zu Ehren des 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann & dem 50. Jubiläum des Wettbewerbes. Es sind nicht nur ihre Gedanken zur Rezeption von Bachmann & Literatur überhaupt (Stichwort: „& führe uns nicht in Versuchung“…), sondern die gleichzeitige Melange aus Gewitztheit und schonungsloser Beobachtungsgabe, die diesen, wie viele ihrer Texte, so besonders machen. Spätestens, wenn wir mit der damals-noch-DDR-Bürgerin & widerwilligen Jurorin Schubert Ende der 1980er irritiert in „Minimundus“ stehen, will man sich vor diesem Text ohnehin nur noch verneigen…
Ob Sie nun an diesem Wochenende mit dem gesamten Literaturzirkus zum Bachmannwettbewerb nach Klagenfurt gepilgert sind oder nicht, die Rede gibts in eurer Wundervollen zum immer wieder lesen & für die heimische Bibliothek (collect them all!).

Und hier: #das Buch zum Wochenende finden Sie alle Wochenendbücher.