Lesen ist wundervoll.

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Das Buch zum Wochenende #257

Wir bleiben noch ein Wochenende lang bei der Autofiktion. Was das dieswöchige BZW mit dem letztwöchigen sonst noch verbindet außer dem Genre, ist der Rückenschmerz, unter dessen Eindruck das jeweilige Werk entstanden ist. Wer also zusätzlich zu körperlicher Linderung à la Physiotherapie und Chiropraktik auch nach mentaler Unterstützung im Kampf mit dem eigenen Kreuzweh sucht, dem seien beide Bücher zusätzlich zur Gymnastik ans Herz gelegt. Bei von Lowtzow findet sich der Trost in Form von slapstickhaften Beschreibungen verschiedenster Maßnahmen, den Schmerz loszuwerden. Von Nicolas Mahler hingegen weiß man seit seiner Buchpräsentation von „Akira Kurosawa“, neulich in der Hauptbücherei, dass er sich mit zunehmenden Berufsjahren zur künstlerischen Eile am höhenverstellbaren Zeichentisch antreibt um dem Haltungs-Schmerz alsbaldigst zu entkommen. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich nach Jahren wieder zu einem weiteren Band autofiktionaler Erzählungen durchringen konnte.
Was ja angeblich auch hilft, gegen die Volkskrankheit Rückenschmerz, ist körperliche Betätigung. Und die findet an diesem Wochenende in einer Art Massenbewegung des deutschsprachigen Literaturbetriebs gen Leipzig statt, wo wir uns zur alljährlichen Buchmesse versammeln, Lesungen aus dem dies- und letztwöchigen BZW selbstverständlich inklusive, die Artists sind präsent. Auch ein moderater Spaziergang durch die Nicolas Mahler-Personale im Literaturhaus Leipzig sei an dieser Stelle herzlich angeraten. Lachen soll ja auch eine ungemein therapeutische Wirkung haben.

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