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Das Buch zum Wochenende #125

Eine Runde auf dem Karussell der Todsünden wollen wir noch drehen, an diesem Wochenende. Mord würde sich da anbieten, der ist hier bis jetzt ohnehin ein bisserl unterrepräsentiert. Den Regionalkrimi in der Provence stell` ich einmal hinten an, da gibt’s genug brave Kommissar*innen, die sich darum kümmern- und neben allerlei kulinarischer Eskapaden bestimmt den Mörder finden werden. Ich darf hier statt dessen den guten alten Jack the Ripper aus der Versenkung holen. Und bevor Sie sagen, hey, Provencekrimi dissen, aber dafür diese olle Kamelle auspacken, darf ich Sie um einen Moment Geduld bitten- denn: das dieswöchige BZW ist mitnichten die 1000. Publikation darüber, wer jetzt wirklich Jack the Ripper gewesen sein könnte, sondern, shocking! Es ist ein Buch mit Biographien über dessen Opfer. Darauf ist tatsächlich bis heute niemand gekommen. Also den- ausschließlich weiblichen- Opfern Jack the Rippers einmal ihre Geschichte und damit ihre Würde zurückzugeben. Holt die britische Historikerin Hallie Rubenhold jetzt endlich nach über 100 (Einhundert!) Jahren nach. Und wir Leser*innen müssen erschüttert feststellen, dass diese weiblichen Lebensgeschichten Charles Dickens sozialkritische Romane aus der selben Zeit wie harmlose Gutenachtgeschichten erscheinen lassen.

Und hier:#das Buch zum Wochenende finden Sie alle Wochenendbücher.

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