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Viraler Teselipp #2: „Dankbarkeiten“ zeigen

Apha·sie; die [Substantiv, feminin]
– Verlust des Sprechvermögens

Dante. Beischätzung. Flock. Kanonen. Kitsch. Was tun, wenn einem die richtigen Wörter nicht mehr einfallen, man Buchstaben verwechselt, das Gefühl hat, es geht etwas verloren? So geht es auch Michka, die ihre Unabhängigkeit aufgeben und fortan in einer Wohneinrichtung leben muss. Es ist eine Geschichte über die Liebe zu Kindern, die nicht die eigenen sind, über die Dankbarkeit gegenüber jenen, die bedingungslos helfen, über das Vergessen, obwohl man doch noch soviel zu sagen hätte. „Dankbarkeiten“ hat mich ähnlich berührt, wie Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“. Auch wenn die Geschichte kürzer, prägnanter ist, hat Delphine de Vigan einen einfühlsamen Roman über die tragischen Seiten des Älterwerdens geschrieben.

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