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Niemals vergessen!

Die Geschichte der Sklaverei in den USA ist, wie man am Ku-Klux-Klan und den Ereignissen von Charlottesville sehen kann, noch lange nicht vorbei.

Colson Whitehead erzählt als „Great American Novel“,  von einem der bedeutendsten Aspekte der amerikanischen Geschichte, anhand des Lebens von Cora, einer versklavten Afrikanerin, die von einer der großen, grausamen Baumwollfarmen des Südens flieht. Als Vehikel für die Flucht, dient hier die „Underground Railroad“, eine unterirdische Bahn, die es wirklich gab, jedoch nicht als echte Zugverbindung, sondern als Netzwerk von Routen und Menschen, die den Entflohenen, unter großer Lebensgefahr halfen. Viele, auch enorm viele der Helfer, hier eben als „Stationsvorsteher“ bezeichnet, haben dies mit ihrem Tod bezahlt. Und so macht sich Cora auf und flüchtet entlang dieser „Route“, diesem Netzwerk, sie und ihre Helfer reüssieren oder, noch häufiger, scheitern bei diesem furiosen Ritt in vermeintlich sichere Gegenden. Und Cora scheitert letztendlich dort, wo sie sich nach langer Flucht sicher fühlt. Raub, Misshandlung, Vergewaltigung, alles in schrillem Staccato, werden vom Autor beängstigend und brillant beschrieben
. Ein Buch vom Horror eines der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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