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Glauben an das Unmögliche

Der neue Roman des Franzosen Timothée de Fombelle, der auch Theaterstücke schreibt, ist etwas ganz Besonderes und nicht leicht zu beschreiben, da er sich nicht in ein Genre zwängen lässt. Er ist Liebesgeschichte, historischer Roman, Fantasy und Abenteuer zugleich.
Alles beginnt in einer märchenhaften Welt, in der eine Fee, die ihre magischen Kräfte geopfert hat, um ihre große Liebe, einen Prinzen, trauert. Allerdings stellt sich heraus, dass er nicht tot ist, er wurde in eine fremde Welt und andere Zeit verbannt, da ihre Liebe nicht sein darf. Es beginnt eine abenteuerliche Reise des Prinzen, der den Namen Joshua Perle annimmt, durch ganz Europa, ausgehend von einem Schaumzuckerwaren-Laden in Paris 1936 bis in unsere Gegenwart, denn selbst der Krieg lässt ihn seine Liebe nicht vergessen, und er sucht unermüdlich einen Weg zurück in das magische Feenreich, aus dem er stammt.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, es gibt Orts- und Zeitsprünge, die einen erst nach und nach die Zusammenhänge begreifen lassen. Mit seiner poetischen Sprache gelingt es Fombelle, eine traumartige Stimmung entstehen zu lassen, und selbst die seitenlange Beschreibung von Schaumzucker, der liebevoll in Seidenpapier verpackt wird, nimmt einen gefangen .
Ein poetisches, auch melancholisches und wunderschönes Buch über die Macht der Liebe über Zeit und Raum hinweg, für anspruchsvolle LeserInnen ab 14

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