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einfach lesen!

»Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage.«

Ein sehr junger Mann (19) verliebt sich in eine wesentlich ältere Frau (47) – die beiden beginnen einen Affäre, ziehen schließlich zusammen, das ganze endet natürlich (?) tragisch. Soweit in einem Satz der Plot von Die einzige Geschichte.

Man könnte es hiermit genug sein lassen, wäre der Autor nicht Julian Barnes und wäre diese scheinbar so einfache Geschichte nicht alles anderes als einfach. Natürlich ahnt man als Leser*in von Anfang an, daß es kein gutes Ende wird geben können und doch ist es mehr als die Lust am Desaster, die einen immer weiter zu lesen zwingt. Wie macht er das? Paul, der Held, erzählt und schweift ab, geht in der Geschichte zeitlich vor und zurück, korrigiert sich und seine Erinnerungen, verfällt in allgemeine Diskurse über die Liebe, die gesellschaftlichen Zwänge und dann gibt es noch einen Erzähler der über Paul in der dritten Person erzählt und vielleicht aber auch Paul ist und es gibt wunderbare Dialoge…
… einfach lesen!

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