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Debüt 2019 – österreichischer Buchpreis – Glückwunsch!!

„Immer noch alles gleich hier

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. Je weiter wir auf unserer Reise kommen, desto sicherer werde ich mir, dass etwas nicht stimmt. Mit diesem Land, mit diesen Leuten; dass sie nicht echt sein können. Dass eine Gegend, eine Nation, so sehr den eigenen Erinnerungen entsprechen kann: Da stimmt doch was nicht. Österreich ist wie ein Haus, das ich vor zwanzig Jahren verlassen habe, und bei meiner Rückkehr steht immer noch das benutzte Geschirr auf dem Tisch.“
Nach den letzten Monaten der österreichischen Innenpolitik, gibt es wohl keinen richtigeren und politischeren Satz über unser Land, wie in diesem ausgezeichneten Debütroman. Die Ich-Erzählerin ist in der Psychiatrie. Eingeliefert aus zunächst unbekannten Gründen, führt sie das Pflegepersonal, den Psychiater und uns Leser*innen gleichermaßen an der Nase herum. Eva Gruber ist kein Opfer der geschlossenen Psychiatrie, kein armer kranker Mensch, der nicht weiß, was ihm geschieht, sie ist überheblich, provoziert alle und fühlt sich in jeder Situation überlegen. Und so erfahren wir nie, was wirklich passiert ist, denn wir haben lediglich die Perspektive der Erzählerin, die flunkert, lügt und ist völlig unzuverlässig. Bewusstseinsströme, witzige, pointierte Dialoge, exzellent geschriebene Beobachtungen über die österreichische Volkseele, Entwicklungsroman, Popliteratur, Heimatgeschichte… das alles ist dieses Buch.

 

Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Alpha 2019, dem Österreichischen Buchpreis, Debütpreis 2019 und nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019 (Longlist)

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