Lesen ist wundervoll.

Feministin sagt man nicht

Nein, das ist kein Buch vor dem sich Männer fürchten müssen, im Gegenteil, man spürt förmlich, dass „die“ Herbst Männer achtet und nicht, wie rechte Krawallseiten behaupten, Männer hasst. Es ist ein Buch über die gesellschaftlichen Auswüchse einer über tausende von Jahren existierender, schon lange nicht mehr zeitgemäßen und diskriminierenden patriarchalen Kultur.
Pornos, Schönheitswahn, Gewalt, Ungleichbehandlung. Nichts bleibt unerwähnt.
Und Hanna Herbst bleibt sachlich:
„Männliche Herrschaft zu einer weiblichen Herrschaft machen zu wollen, ist nichts als die Aufrechterhaltung dessen, was jetzt schon beschissen ist.“
Nicht nur FeministInnen müssen dieses Buch lesen, alle sollten es tun, und wenn ich mir was wünschen darf: Dieses Buch sollte Schullektüre sein.

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