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Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte

Im neuen Roman von Andreas Eschbach steht NSA nicht etwa für die National Security Agency der USA, sondern für Nationales Sicherheits Amt. Dieses Amt befindet sich in Weimar, wurde noch unter Kaiser Wilhelm gegründet und verwaltet die Daten aller Einwohner des deutschen Reiches. In Eschbachs Szenario wurde der Komputer bereits im 1. Weltkrieg erfunden, auch das Weltnetz gibt es schon und die Bürger sind mit tragbaren Telephonen aus Bakelit ausgestattet. Inzwischen schreibt man das Jahr 1942, es werden auch Daten in den von den Deutschen besetzten Gebieten gesammelt, aber das Amt kämpft ums Überleben und Heinrich Himmler, Chef des Reichsicherheithauptamtes (RSHA) in Berlin hat sich zum Besuch angekündigt. Um die Leistungsfähigkeit des NSA, und somit die Notwendigkeit kriegswichtiger Arbeitsplätze an der Heimatfront zu präsentieren, wird eine junge Programmstrickerin (so heißen Programmiererinnen – das Schreiben von Programmen ist Frauensache) beauftragt, durch die Verknüpfung von Daten, versteckte Juden in Amsterdam aufzuspüren. Da das Bargeld bereits 1935 abgeschafft wurde und jeder Bürger entweder mit einer Geldkarte oder dem tragbaren Telephon bezahlen muß, läßt sich durch die Verknüpfung verschiedener Tabellen herauszufinden, in welchen Haushalten mehr Kalorien pro Kopf als im Durchschnitt verbraucht werden…

Dabei sind Helene und ihre Kollegen bei weitem keine stupiden Nazis, sondern ganz normale, meist von Eigeninteressen getriebene Menschen, die schlicht ihrer Arbeit nachgehen und dabei versuchen, irgendwie das eigene Schäflein ins Trockene zu bringen

mechanism, either congenital or acquired. Less commonly, cialis online axis with a testosterone assay.

. Und ist es nicht sinnvoll, wenn man mit der Abschaffung des Bargeldes die Korruption bekämpft und kriminelle Machenschaften eindämmen kann, nicht sinnvoll, wenn man die Lebensmittelversorgung und den Verbrauch von Rohstoffen im eigenen Land stets im Blick hat und so praktisch, seine Einkäufe mit dem Mobiltelefon erledigen zu können?

Ein perfides Unterfangen?

Eschbach spielt mit den heutigen technischen Möglichkeiten und zeigt was passieren kann, wenn Daten in die Hände von totalitären, menschenverachtenden Systemen kommen.

Spannend bis zum – etwas aus dem ruderlaufenden – Ende!

Historischer Krimi, Liebesgeschichte und Dystopie.

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