Lesen ist wundervoll.

Auch Flashig: einfach mal im echten Leben in das aktuelle BZW reinkrachen. Und dann steht man beispielsweise an den Backwaters nahe Aymanam und denkt sich, hey, Momenterl, ich kenn das alles hier so gut und überhaupt, wohnen da hinten nicht die guten, alten Zwillinge Rahel und Estha? Ich schau mal kurz vorbei! Bis man checkt, dass man gerade das erste Mal in Indien ist, hier gar niemanden kennt und einem alles nur deswegen so vertraut vorkommt, weil naja, die magische Kraft der Literatur eben. Verrückt. Schön. Dieses Wochenende also einmal alles umgekehrt: mit dem „Gott der kleinen Dinge“ unterm Arm durch Kerala spazieren und sich zu Hause fühlen, wo man noch nie war.

Und hier:#das Buch zum Wochenende finden Sie alle Wochenendbücher.

Wir tun es täglich. Meist sogar mehrmals und immer mit absolut großer Begeisterung. Wir empfehlen die Bücher unserer Lieblingsautoren. Da dachte ich es wird Zeit, dass wir den Spieß einmal umdrehen. In den letzten Tagen vor Weihnachten werdet ihr also noch mit jeder Menge Last- Minute – Tipps versorgt – von Arno Geiger, über Julya Rabinowich bis zu Sebastian Fitzek, sie alle teilen ihre Lieblingsbücher mit euch.

Vom „Bösland“ zur Familiengeschichte – Bernhard Aichner schreibt böse, teils komische Thriller und empfiehlt:

Kampfsterne“ von Alexa Henning von Lange
Ein Familienroman über 3 Familien, Liebe, Beziehungsprobleme und über Kinder, die sich versuchen in der Erwachsenenwelt zu behaupten . Eine Sprache, die mitnimmt und in die Handlung reinzieht.

 

Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann zählt eindeutig zu unseren Lieblingsbücher. Und deshalb sind wir jetzt auch ganz große Fans seiner Empfehlung:

Ich empfehle Maxim BillersSechs Koffer“.
Begründung ist schlicht und einfach: „Das beste deutsche Buch des Jahres.“

 

Der österreichische Autor Andreas Gruber, bekannt für seine grandiosen, boshaften Thriller – bitte, „Rachewinter“ passt doch perfekt für dieses eisige Wetter draußen – hat etwas für alle, die Spannung suchen:

Andreas Eschbach – „NSA“
In Eschbachs alternativer Dystopie endet der erste Weltkrieg im Jahr 1917 und Hitlers Drittes Reich verfügt über Komputer, Elektrobriefe, tragbare Telephone und ein Weltnetz, das nahezu alle Abfragen von Informationen ermöglicht. Damit stellt Eschbach die Frage, was wäre, wenn ein totalitäres Regime über die technischen Möglichkeiten von heute verfügen würde? Brillant recherchiert, spannend erzählt.

 

Julya Rabinowich berührt mit ihrem jugendlichen Flüchtlingsroman „Dazwischen: Ich“ jede Altersgruppe. Ihre Empfehlungen?

Für die ewig Suchenden empfiehlt sich „Der Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow, übersetzt von Alexander Nitzberg.

Für alle, die einen politischeren „Harry Potter“ kennenlernen wollen: alle „Barthimäus“-Bände von Jonathan Stroud. Schwarzer Humor meets Zweiklassengesellschaft.

 

Schwere Knochen“ von David Schalko ist ein meisterhaftes Verbrecher – Epos beruhend auf wahre Begebenheiten und schwarzen Humor. Seine Empfehlung?

Wie Barney es sieht“ von Mordecai Richler.
Selten hat mich ein literarischer Charakter so berührt wie Barney Panofsky. Ein Roman von melancholischem Witz und erzählerischer Grandezza, der einem genau mit dem letzten Satz den Teppich und den Füßen wegzieht.

 

Seit „Die Falle“ gehört Melanie Raabe zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellerinnen. Natürlich musste ich  erfahren, welche Bücher ihrer persönlichen Leseliste stehen:

Saša Stanišić: „Vor dem Fest“
Saša Stanišić ist für mich einer der besten und aufregendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart,.Vor dem Fest“ ist sein preisgekröntes Meisterstück. Stanišić erzählt einen vielstimmigen Dorfroman rund um das fiktive Örtchen Fürstenfelde. Klug, unterhaltsam, witzig – und mit ganz eigenem Sound. Das Buch ist vier Jahre alt, und ich empfehle es immer noch wie wild!

Michelle Obama: „Becoming“
Nun kann man sich wirklich fragen, ob man diesen Megaseller überhaupt noch empfehlen muss. Meine Antwort? Ein klares Ja! Ich weiß, wie viele Leserinnen und Leser.gehypte“ Bücher aus Prinzip meiden. Das wäre hier ein schwerer Fehler. Die Autobiografie die blitzgescheiten ehemaligen First Lady, die aus einfachen Chicagoer Verhältnissen stammt, ist eines der besten Sachbücher seit Langem. Believe the hype!

Wer kennt Sie nicht? Neujahrsvorsätze.  Ab jetzt ist alles anders. Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, Dinge nicht aufzuschieben. Tja, dass ich euch „Neujahr“ von Juli Zeh erst eine Woche nach Erscheinen präsentiere, spricht für sich. Aber vorenthalten kann ich es euch dennoch nicht. Denn auf nur 190 Seiten schildert Juli Zeh ein erdrückendes Familiendrama, platziert zwischen belangloser Normalität und menschlichen Abgründen. Dabei ist da nur dieser Fahrradfahrer, Henning, der mit seinem Durchschnittsleben wie auch mit den Pedalen kämpft. Frau, Job, Kinder, eigentlich alles gut und dennoch ist da dieses Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Aber jetzt, Neujahr, Neuanfang. Rauf auf den Berg mit dem Fahrrad. Als Leserin konnte ich die Anstrengung förmlich spüren, das Treten, die Kurzatmigkeit, der gleichzeitige Kampf mit den eigenen absurden Gedanken. Und dann diese Erlösung – nicht nur endlich den Berg erklommen zu haben, nein, sondern endlich auch eine Wahrheit zu erfahren, die all die Jahre im idyllischen Ferienparadies verborgen blieb. Am Ende hat mich „Neujahr“ nachdenklich zurückgelassen, natürlich begeistert, aber nachdenklich. Es heißt ja bekanntlich „Jeder ist seines Glückes Schmied“ – aber vielleicht haben wir ja doch nicht immer alles selbst in der Hand.

Hier: # Neues aus dem Neunten finden Sie alle Beiträge!

 

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