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Mein kleines Verlags-Praktikum beim wunderbaren Dumont Buchverlag

Seit über 20 Jahren bin ich schon Buchhändlerin, aber von den genauen Abläufen im Verlag, habe ich nur wenig Ahnung

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. Ich habe mich echt sehr gefreut, dass der Dumont Verlag und meine Chefs mir ermöglicht haben, einmal in das Verlagswesen reinzuschnuppern!
Der Plan war, direkt von der Leipziger Buchmesse mit dem Zug nach Köln zu fahren, wo der Verlag zu Hause ist. Ich war sehr aufgeregt aber leider nicht wirklich gesund und schon zur Buchmesse mit Fieber gestartet. Die Kälte, das ewige Herumlaufen und die abendlichen Spritzer haben es auch nicht besser gemacht. Dass genau am Tag meiner Zugfahrt der Leipziger Bahnhof wegen Schnee und Eis komplett zum Erliegen kommt und mein Zug gestrichen wird, konnte ja keiner wissen…
Samstag mitten in der Nacht, mit acht Stunden Verspätung, bin ich dann, in meiner, vor Monaten gemieteten und zum Glück kuschelig warmen Wohnung, in Köln gelandet. Sonntag bin ich zwar ausgeschlafen, aber mit laufender Nase und Halsschmerzen aufgewacht
. Nachdem ich mir am, von der Polizei umstellten (Fußball!), Hauptbahnhof was zu essen organisiert hatte, bin ich gleich wieder ins Bett geflüchtet. Ich wollte ja an meinem ersten Tag im Verlag fit sein!

Montag. Die Vertriebsleiterin Imke Schuster hat mich netterweise erst ab 10:00 eingeteilt. Mein Arbeitsweg für diese Woche ist nicht weit. Durch den Park, eine Schrebergartensiedlung und dann noch ein Park. Das hätte ich zu Hause auch gerne! Am Eingang des riesigen Neven Dumont Hauses musste ich einen Passierschein ausfüllen und am Eingang abgeholt werden. Da kann man nämlich nicht einfach so hinein marschieren! Zum Start mal Kaffee an der coolen Kaffeebar der Kantine und dann im Stundentakt von Abteilung zu Abteilung, von Termin zu Termin. Von Lizenz zu Lektorat zu Versandbuchhandel zu Digitale Entwicklung. Infos ohne Ende! Imke hatte mir einen ausgeklügelten Plan für die ganze Woche zusammengestellt. Selbst mittags gab es Kantinenbegleitung für mich. Alle haben sich Zeit (die sie eigentlich nicht hatten) genommen und sich total nett um mich gekümmert!
Auch am Donnerstag und Freitag hat sich dieser Tagesablauf fortgesetzt. Ich wurde mit den Basisinfos für Herstellung, Social Media und Pressearbeit versorgt. Unerwartet spannend war für mich die kaufmännische Planung. Ohne unzählige Excel-Tabellen geht da gar nichts. Einmal die Entstehung eines Buches von der Idee und der Planung, über die Fertigstellung und  die Präsentation, bis hin zum Verkauf, mit allen Zusammenhängen zu verfolgen – das war für mich als Buchhändlerin wirklich interessant und spannend.
Dienstag und Mittwoch war die vom ganzen Team wochenlang vorbereitete Vertreterkonferenz. An zwei Tagen setzen sich der gesamte Buchverlag und alle Verlagsvertreter aus dem deutschsprachigen Raum zusammen und besprechen das letzte und das kommende Verlagsprogramm. Jedes Buch, dass beim Dumont Buchverlag im Herbst erscheint, wird hier mit viel Liebe und Motivation präsentiert. Und alle Anwesenden dürfen ihren Senf dazugeben. Nicht immer einfach, aber auch ewige Debatten über Cover oder Formate werden bewundernswert fair und professionell beendet.
Am ersten Konferenzabend gibt es traditionellerweise ein gemeinsames Abendessen (heuer in dem unglaublich gemütlichen „Keimaks“). Die dortige Lesung von der gut gelaunten Alexa Hennig von Lange war einfach großartig!

 

Nach fünf Tagen bei Dumont weiß ich…
dass dort nur nette und coole Menschen arbeiten
dass man an der Kaffeebar immer jemanden trifft, den man kennt
dass der Portier eigentlich eh freundlich ist
dass Origami-Frösche wirklich überall gut ankommen
dass es bei der Konferenz ganz wichtig ist, immer genug Kuchen und die richtigen Kekse vor sich stehen zu haben
welcher Raucherbalkon zu welcher Uhrzeit sonnig ist
dass ich mir gar nicht vorstellen kann, den ganzen Tag sitzend zu arbeiten
dass ich mir aber vorstellen kann, bei genau diesem Verlag zu arbeiten –
vielleicht im Stehen?
dass ich mir wieder öfter bewusst machen muss, wie viel Arbeit und Hingabe hinter so einem fertigen Buch steht!

Anna Roschger

1 Kommentare

    Barbara Wallner sagt:

    Tolle Eindrücke und Erfahrungen. Sehr interessant. Lg nach Wien

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