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Held oder Verräter?


.Wer sich in die Familie begibt, kommt darin um“ schrieb Heimito von Doderer. In Sechs Koffer, dem neuen Roman von Maxim Biller ist dieses wörtlich zu nehmen

dosages (2mg and 4 mg). Other adverse effects areLocal therapy include intracavernosal injection therapy, tadalafil.

. Wer hat den Tate, den Großvater, auf dem Gewissen? Der eigene Vater (- des Erzählers), einer der Onkel, Dima, Lev, Wladimir oder gar Natalia, die angeheiratete Tante? Wer hat den Großvater denunziert? Warum wurde er 1960 wegen Devisenschmuggel und Handel in Moskau verhaftet und hingerichtet? Fragen die sich der Erzähler, hinter dem sich unverkennbar der gleichnamige Autor verbirgt, seit seiner Kindheit stellt.

In Sechs Koffern berichtet der Icherzähler von seiner Kindheit in Prag, von der misslungenen Flucht seines Onkels Dima, vom Tod des Großvaters, der Flucht nach dem Prager Frühling, von gegenseitigen Verdächtigungen, Liebesgeschichten und der eigenen Pubertät. Dabei wechselt die Erzählperspektive in den sechs Kapiteln von der 1. zur 3. Person, um auch die Sicht und das Innenleben der anderen Familienmitglieder kennenzulernen. Maxim Billers neuer Roman ist ein Krimi, ein psychologisches Familiendrama und wirft beim Leser die Frage auf: Wie würde ich handeln, was würde ich tun um die eigene Haut zu retten?

Maxim Billers Romane und Erzählungen bewegen sich fast immer in der eigenen Biographie, im Fall des Romans Esra so sehr, dass gegen das 2003 erschienen Buch eine einstweilige Verfügung erwirkt wurde, die bis heute dessen Vertrieb verhindert. Im neuen Roman berichtet der Autor von seinem ersten Fernsehauftritt, nach dem Erscheinen seines ersten Buches:.Die böse Vogelscheuche wollte von mir wissen (…) warum ich immer so gereizt sei (…) warum ich eigentlich so viel und so hart über meine Familie schrieb. (…) Ich richtete mich auf (…) und sagte mit einem fast schon lächerlich eingebildeten Grinsen: Weil ich keine Geheimnisse mag.“

Auch von seiner Schwester, der Autorin Elena Lappin, ist im letzten Jahr ein Buch erschienen – der Untertitel: die Geschichte meiner Familie

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