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Ich war im Kino.

Ich war im Kino

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. Ich habe lange überlegt, ob ich mir diesen Film anschauen soll und kann. Denn die Geschichte ist hart. Der 7jährige Adrian, der bei seiner Mutter Helga lebt, der Vater ist irgendwo verloren gegangen. Und Helga ist eine sehr junge, liebevolle, lustige Mutter, sie hat nur ein Problem. Sie ist schwer drogenabhängig. Und so lebt sie einen Seiltanz zwischen ihrer Sucht und der Liebe zu Adrian, die Gier nach dem nächsten Schuss und die riesige Angst, das Jugendamt nimmt ihr das Kind weg.
Der 25jährige Regisseur hat mit dieser Geschichte seine eigene Kindheit verfilmt, im echten Leben ist alles gut ausgegangen, im Film tut es das auch, sonst würde man es nicht ertragen. Und natürlich ist es grausam und hammerhart zu sehen, wie der süße Bub zwischen lauter zugedröhnten Junkies sitzt und in sein Abenteuerbuch malt, aber es ist auch irgendwie rührend, wie viel Vertrauen er in seine Mama hat, wir sehr er ausblendet, dass da was schief läuft aber eben auch nicht versteht, was das genau ist.
Ein Film, der wieder mal zeigt, dass das Leben nicht schwarz oder weiß ist – einerseits wünscht du dir die ganze Zeit, die Behörden mögen doch endlich kommen und Helga das Kind abnehmen und andererseits fürchtest du dich den ganzen Film über genau davor.
Das Leben ist eben manchmal kompliziert und wenn es jemand schafft, so eine Geschichte in eine Buch oder einen Film zu verpacken, dann hat er meine größte Hochachtung.

 

 

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