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Die Geschichte einer Entführung

Vor zwanzig Jahren, im März 1996, wurde Jan Philipp Reemtsma entführt und nach 33 Tagen gegen die Zahlung eines Lösegelds von 30 Millionen DM freigelassen. Er selbst hat diese in Todesangst verbrachte Zeit als Geisel sehr eindrucksvoll in seinem 1997 erschienen Buch Im Keller beschrieben. Damals lebte ich in Hamburg und erinnere mich noch genau an die Schlagzeilen in MOPO, Abendblatt und Bild nach seiner Freilassung

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Jetzt hat Johann Scheerer, der Sohn von Jan Philipp Reemtsma diese schreckliche Zeit aus seiner Sicht in einem Roman beschrieben. Er war dreizehn als seine Mutter ihn eines morgens weckte:.Johann, ich muss dir etwas sagen.“ Der Klang der Stimme meiner Mutter war nicht wie sonst. Seine erste Reaktion, Erleichterung , dass er die für diesen Tag angesetzte  Lateinarbeit nicht schreiben muss – danach kommt das Grauen. Das Haus der Mutter wird zur Einsatzzentrale der Polizei, mehrere Geldübergaben scheitern und immer dazwischen Johann. Warten, hoffen, sich die Hoffnung verbieten. Scheerer beschreibt diese Zeit sehr eindringlich aus der Perspektive des Jugendlichen, völlig unprätentiös und in einer, seinem damaligen Alter entsprechenden Sprache, schildert er seine Gedanken, Gefühle, das Leben im Ausnahmezustand, das er vergleicht, mit dem Leben in einer anderen Galaxie.

Auf der Titelseite steht Roman – manchmal schafft es eben erst die Literatur, die Realität wahrhaftig zu machen.

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