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#1 Leipziger Buchmesse

Seit gefühlt 1000 Jahren freu ich mich auf dieses Erlebnis -klar war es nicht meine erste Buchmesse, aber jeder hat mir erzählt, dass Leipzig einfach anders ist. Heimeliger. Und dieses Gefühl kann ich nur bestätigen. Man könnte hier aufhören zu lesen, denn es gibt nur eines zu sagen: Ich bin unendlich dankbar für diese Tage und es war schlicht grandios.

Aber falls es doch einige von euch interessiert:

Am Mittwoch ging es also los, von Wien nach Leipzig, 4 Buchmenschen, 1 Auto, 7 Stunden Fahrt, einige Kaffee- und Pommespausen später dann am Ziel. Mein erstes Resümee gilt der Stadt selbst, denn Leipzig muss man einfach mögen. Sofort dieses Gefühl, ja, also, hier könnt ich bleiben. Denn zwischen Parks und wunderschönen Gebäuden sind hier auch die Menschen sehr freundlich. Mittwoch dann nur noch die Stadt erkundet, lecker Waffeln gegessen und ich hab mich auf ein Rockkonzert verirrt.

Am Donnerstag ging es dann also mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Messe und trotz der zusätzlichen Straßenbahnen, brauchte man keine Angst vor dem Umfallen zu haben. Aber angekommen, war es gleich so ein hyperventilierentes Gefühl- die Messe.

8398339298347838 Büchermenschen auf einem Haufen. Tja, aber wie beginnen? Umherirren.  Halle 3, Halle 5 und wieder zurück zu Halle 2, ach nein, das ist ja Halle 1, aber wo ist Halle 4? So in etwa fühlte ich mich jeden Tag. Aber, der Vorteil: Man erlebt Lesungen und Buchpräsentationen, die man eigentlich gar nicht sehen wollte aber plötzlich wahnsinnig interessant findet. So bin ich über die humorvolle und interessante Präsentation von Øyvind Torseter gestolpert, der über seine Graphic Novel „Hans sticht in See“ gesprochen hat.  Tag 1 war geprägt von der Buchpräsentation von Julya Rabinowich und ihrem Buch „Hinter Glas“, Abbas Khider und „Deutsch für alle“. Zwischendurch immer wieder ins Österreich Kaffee, um den Koffeinspiegel konstant zu halten. Dann zurück ins Getümmel, um das Gespräch mit Doris Knecht nicht zu verpassen. Highlight am Messegelände: 4 zuckersüße Mädels, die mich fragten, ob ich nicht von ihrer Zeichenmaschine gezeichnet werden will. Hier das unglaublich tolle Ergebnis:

 

Da kann kein Klimt, Van Gogh oder Munch mithalten.

Am Abend stand dann eine Lesung am Programm, die mich ein wenig zum Fangirl werden lies. Ok. Ein wenig ist schlichtweg untertrieben. Ich war nervös und aufgeregt, ähnlich wie vor einem Date. Nur das halt auch 600 andere Menschen dabei waren. Eine Nacht mit Simon Beckett stand an – gut, keine ganze Nacht, aber eine grandiose Lesung, Gespräch inklusive, organisiert vom Rowohlt Verlag. Was für ein sympathischer Mann. Die deutschen Passagen las Johannes Steck, der die deutschen Hörbücher rund um den forensischen Anthropologen David Hunter liest. Klar, dass ich mich danach mit dem eben 600 anderen angestellt hab, um eine Signatur und ein nettes Foto zu ergattern.

Danach gings noch zur Troppenparty… tja, was da alles passiert ist…  Fortsetzung folgt.

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